Kontakt | Impressum & AGB
ÜBER UNS SORTIMENT HERKUNFT SUCHE VIDEO GALERIE WARENKORB (0 Artikel)
Herkunft
 (Seite 1 von 2)
weiter >
Aegypten (4)
Aethiopien (4)
Angola (34)
Benin (13)
Burkina Faso (47)
Dem. Rep. Kongo (317)
Elfenbeinküste (85)
Gabun (65)
Ghana (66)
Guinea (11)
Kamerun (86)
Bafo (1)
Bamileke (1)
Bamun (8)
Fang (37)
Mambila (2)
Namji (3)
UNBEKANNT (34)
Kenia (7)
Liberia (27)
Mali (41)
Mosambik (19)
Niger (5)
Nigeria (93)
Republik Kongo (44)
Senegal (1)
Tansania (95)
Togo (8)
Tschad (1)
Unbekannt (53)
Fang, (Pangwe, Pahouin), große, zu den Äquatorial-Bantu gehörende Volksgruppe, die im südlichen Kamerun und nordwestlichen Gabun sowie in Äquatorialguinea (Rio Muni) lebt (Kamerun, zusammen mit verwandten Gruppen, wie Ntumu, - Bulu u.a., etwa 2 Mio., Gabun etwa 350000, Äquatorialguinea etwa 280000). Ebenso wie die Masken, die wegen ihrer äußerst subtil gezeichneten Gesichter so begehrt sind, können die Figuren und Reliquiarwächter der Fang als herausragende Beispiele afrikanischer Kunst gelten. Wie bei vielen Völkern der Welt, manifestiert sich auch bei den Ethnien Gabuns, die Ahnenverehrung in einem Schädelkult. Die Schädel werden bei den Fang in einem zylindrischen Behälter aus Baumrinde aufbewahrt und mit einem Kopf oder einer Figur versehen, der oder die im Deckel befestigt wird. Dieses, Rindenschachtel und Kopf oder Figur umfassende Objekt heißt bieri (byeri) und dient sowohl innerhalb der Familie als auch bei den Zeremonien der bündischen Organisationen religiösen und magischen Zwecken. Kopf oder Figur stellten lediglich ein physisches Erinnerungsmal an den Toten dar, die verdinglichte Vorstellung vom Bild desselben; daneben hatten sie Wächterfunktion, Uneingeweihte, vor allem Frauen, davon abzuhalten, den Inhalt der Schachtel zu untersuchen. Die bieri wurden bei jeder Kulthandlung mit Öl oder Blut bestrichen und mit Nahrung versorgt. Dabei war die wichtigste Kulthandlung die Initiation der Knaben, die, bevor sie das Recht zur Verehrung der in den Reliquiaren verwahrten Ahnenschädel und anderen Reste bekamen, harte Prüfungen bestehen mußten. Es versteht sich von selbst, daß eine große Anzahl von Relikten die Kraft eines bieri erhöhte, was freilich eine gewisse Ahnenreihe voraussetzte. Wegziehende junge Dorfgründer mußten sich deshalb mit kleinen Stücken des heiligen Gutes begnügen, die ihnen als sakrales »Gründerkapital« mitgegeben wurden. Als Schrein mochten ihnen hierfür auch kleine bieri mit entsprechend kleinen Wächterfiguren dienen. Geographisch hat sich eine Reihe von Stilen herausgebildet, nach denen die bieri geschnitzt wurden, die von lieblichen über ästhetisierende zu strengen Konzeptionen reichen. Die letzteren sind in Äquatorialguinea und besonders in Südkamerun zu finden, wo sich noch der Einfluß einer Stilregion bemerkbar macht, die vom südwestlichen Kameruner Waldlandgebiet bis hin zu den östlichen Ausläufern des Nigerdeltas und dem Crossfluß-Gebiet in Südostnigeria reicht (Balong).
Im wesentlichen kennt man drei unterschiedliche Maskentypen der Fang, von denen der bekannteste der des tortngil oder ngil (ngel) ist. Die beiden anderen Typen sind die ekekek und die ngontang. Die ngil-Maske besteht aus einem manchmal lang gezogenen, weiß bemalten Gesicht, mit vorgebogener oder auch flacher Stirn, gewölbten Brauen und kleinem Mund. Sie wird oft als der Ngil-Gesellschaft zugehörig bezeichnet, mit der sie jedoch in keinem Zusammenhang steht: Der Vertreter des Ngil-Bundes bediente sich lediglich eines Umhanges aus Blättern, um seine Anonymität zu gewährleisten. Die ekekek-Masken treten als Unholde für eine Geheimgesellschaft auf und sind viel plumper konzipiert; sie werden weiss (Stirn), schwarz-weiss (Gesicht) und ocker (Mund) bemalt. Die ngontang-Masken schliesslich sind Helmmasken und haben häufig vier oder mehr Gesichter. Sie gelten als Darstellung des Geistes der weissen Frau, eines machtvollen Gespenstes, das die Zauberer aufspürt und sie auf magische Weise bestraft.
Gerade in Gabun hat die Zerstörung der erreichbaren Kultobjekte und Masken, häufig auf Veranlassung der Missionare, dazu geführt, dass heute nur noch vergleichsweise wenige Kunstwerke der Fang erhalten geblieben sind. Die meisten Kunstwerke befinden sich in Übersee, denn seit etwa der Mitte dieses Jahrhunderts ist ihr Gebrauch mehr oder weniger erloschen; deshalb ist die Bestimmung vieler Masken vorläufig ungeklärt geblieben. Wie bei den berühmten - »weissen Masken des Ogooue« dürften auch von den Fang schon in sehr früher Zeit Masken für die ersten Europäer geschnitzt worden sein.

Andere Namen: FAN, MPANGWE, PAHOUIN, PAHOUINS, PAHUINS, PAMUE, PANGWE
Quelle: Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur, Karl-Ferdinand Schaedler

Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3359
Preis 90.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fang Behälter mit Statue +1m Fang Behälter mit Statue +1m

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   da3180
Preis 490.00 EURO
Porto 30.00 EUR
Afrikanische Kunst Fang Statue Afrikanische Kunst Fang Statue

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   da3145
Preis 190.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun Fangmaske aus Gabun - Kamerun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   d3044
Preis 249.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske Fangmaske

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3022
Preis 195.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske Fangmaske

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3023
Preis 195.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske Fangmaske

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3024
Preis 350.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Grosse Fangmaske Grosse Fangmaske

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3019
Preis 290.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Grosse imposante Fangmaske Grosse imposante Fangmaske

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3020
Preis 390.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske Gabun - Kamerun Fangmaske Gabun - Kamerun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3021
Preis 195.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Statue aus Gabun - Fang Statue aus Gabun - Fang

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   d0411
Preis 175.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Maske aus Gabun - Fang Maske aus Gabun - Fang

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   d0367
Preis 249.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fang Maske aus Gabun Fang Maske aus Gabun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   a7975
Preis 140.00 EURO
Porto 6.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   c3370
Preis 79.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Maske aus Gabun/Kamerun - Westafrika Maske aus Gabun/Kamerun - Westafrika

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3371
Preis 39.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Maske aus Gabun - Kamerun Fang Maske aus Gabun - Kamerun Fang

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   c3375
Preis 49.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika Fangmaske aus Gabun - Kamerun - Westafrika

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3358
Preis 49.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun Fangmaske aus Gabun - Kamerun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3357
Preis 69.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun Fangmaske aus Gabun - Kamerun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3356
Preis 79.00 EURO
Porto 7.50 EUR
Fangmaske aus Gabun - Kamerun Fangmaske aus Gabun - Kamerun

Diesen oder einen ähnlichen Artikel leihen / mieten
Nummer   gang3350
Preis 79.00 EURO
Porto 7.50 EUR
 (Seite 1 von 2)
weiter >
top | © 2003 Harrys Hamburger Hafenbasar | legal disclaimer | Impressum                                                          powered by kaufraum.de